Starte mit offenen Fragen: Welche Geräte fehlen im Alltag, verursachen hohe Anschaffungskosten oder verstauben ungenutzt im Keller? Sprich mit Elternbeiräten, Seniorenkreisen, Geflüchteteninitiativen, Studierendenvertretungen und Hausmeistern öffentlicher Einrichtungen. Notiere typische Nutzungsspitzen, zum Beispiel vor Umzügen oder Gartenaktionen. Einfache Kartenabfragen in der Stadtbibliothek, Aushänge im Rathaus und kurze Social-Media-Umfragen liefern schnelle Hinweise, welche Dinge zuerst gebraucht werden und wie Ausleihzeiten gestaltet sein sollten, damit es wirklich alltagstauglich wird.
Erstelle eine Übersicht jener Akteure, die Raum, Reichweite, Expertise oder Vertrauen mitbringen: Stadtbibliothek, Umweltamt, Volkshochschule, Jugendhaus, Mietergemeinschaften, Kirchengemeinden, Sportvereine, Repair-Cafés, Nachbarschaftstreffs und lokale Medien. Markiere, wer welche Rolle übernimmt, vom Schlüsselmanagement bis zur Werkzeugprüfung. In einer Kleinstadt half zum Beispiel der Bauhof mit Erstprüfungen, während die Bibliothek Öffnungszeiten abdeckte. Diese Landkarte macht sichtbar, wie Aufgaben fair verteilt und Synergien genutzt werden, ohne einzelne Gruppen zu überlasten.
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